Nur (19) aus Kirgisistan (A1-DZ)

ich bin Nur, 19 Jahre alt. Ich lebe in Kirgisistan, in der Stadt Osch. Zu dieser Zeit bin ich Studentin im ersten Jahr an der Osch Stadtliche Universität. Ich bin ein geselliger Mensch, ich finde schnell eine gemeinsame Sprache mit Menschen. Ich bin lächelnd, aktiv und energisch. Seit meiner Kindheit liebe ich es zu tanzen und zu singen.

 

Liebe Gastfamilie,

darf ich mich vorstellen, mein Name ist Nur, ich bin 19 Jahre alt. Ich lebe in Kirgisistan, in der Stadt Osch. Zu dieser Zeit bin ich Studentin im ersten Jahr an der Osch Stadtliche Universität. Ich habe eine kleine, aber enge Familie, die aus 5 Personen besteht: Vater, Mutter, Schwester, Bruder und ich.

Meine Schwester ist 20 Jahre alt, in ihrem zweiten Jahr mit dem Schwerpunkt Programmierung. Mein Bruder ist 8 Jahre alt und lernt in der zweiten Klasse.

Meine Schwester und ich haben angefangen, mich seit Schulzeiten um meinen Bruder zu kümmern. Als mein Bruder geboren wurde, war unsere ganze Familie sehr glücklich, da wir uns sehr auf diesen Moment freuten. Wir stellten uns vor, wie wir uns um ihn kümmern, ihn füttern, spielen und babysitten würden.

Als er 2 Jahre alt war, musste meine Mutter zur Arbeit gehen und aus diesem Grund haben meine Schwester und ich uns den ganzen Tag um ihn gekümmert. Wir hatten viel Spaß, spielten, tanzten, schauten Cartoons, zeichneten.

Ich bin ein geselliger Mensch, ich finde schnell eine gemeinsame Sprache mit Menschen.

Ich bin lächelnd, aktiv und energisch. Seit meiner Kindheit liebe ich es zu tanzen und zu singen.

In der ersten Klasse ging ich in einen Kreis, wo ich lernte, unser Volksinstrument das Komuz zu spielen. Als ich klein war, hatte ich große Angst vor Wasser, aber ich überwand diese Angst und lernte schließlich schwimmen.

Ich verbinde das Studium mit Arbeit. Ich habe als Kassiererin in einem Fastfood in Bischkek gearbeitet.

In der siebten Klasse kümmerte ich mich um den Sohn meiner Tante und meines Onkels. Sie vertrauten mir ihre Eineinhalbjährige Tochter und ihren dreijährigen Sohn an, weil ich eine gute Erfahrung in der Betreuung von Kindern hatte. Das kleine Mädchen hieß Adinai und der Junge Bektur. Ich verbrachte sehr viel Zeit mit ihnen, sie gewöhnten sich schnell an mich. Wir sehen wir uns immer noch.

Ich habe mich für das Au-Pair-Programm entschieden, weil ich meine Komfortzone verlassen und eine völlig andere Umgebung erleben möchte. Ich möchte Deutschland mit eigenen Augen sehen, die Sehenswürdigkeiten besuchen, die Kultur und die historischen Orte kennen lernen.

Ich bin bereit, meine Kultur zu teilen, über unsere Natur, Menschen und die Sprache zu erzählen.

Und natürlich bin ich bereit, bei dem Hausarbeiten zu helfen und auf Kinder aufzupassen.